Kupfer und Zink – Industriemetalle im Defizit

Die Industriemetalle zeigen derzeit Stärke. Angebotsdefizite gibt es unter anderem bei den Konjunkturmetallen Kupfer und Zink 

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Industriemetalle können sich aktuell gut preislich behaupten. Ursächlich sind sicher steigende Aktienmärkte und ein etwas schwächerer US-Dollar. Auch die Daten zum US-Immobilienmarkt wirkten sich positiv auf den Preis aus. Schließlich konnten die Neubauten im Oktober ein neues Rekordhoch erreichen. Dies wirkt sich natürlich positiv auf die Metallpreise aus.

Auch bei Nickel etwa gab es in den ersten drei Quartalen 2017 ein Angebotsdefizit von über 54.000 Tonnen Nickel. Beim Kupfer, so die International Copper Study Group, belief sich das Defizit in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres auf rund 47.000 Tonnen. Bis Ende 2017 sollen die Defizite bei Kupfer und auch Zink weiter ansteigen.

Schon gibt es deutsche Unternehmen, die Versorgungsprobleme fürchten. Zu diesem Ergebnis kam gerade eine Studie des Handelsblatts. Befragt wurden Vorstände, Einkaufsleiter und Geschäftsführer in Europa. Die Mehrheit befürchtet Engpässe bei der Versorgung sowie extreme Preissteigerungsschübe aufgrund von drohenden Handelsbarrieren. Auch James Butterfill von ETF Securities geht beim Kupfer in den kommenden Jahren von einem Angebotsdefizit aus, ähnlich sieht es bei Zink aus. Beide Rohstoffe haben seit Jahresbeginn deutlich im Preis zugelegt.

Was den Nachschub in Sachen Kupfer und Zink anbetrifft, da können Unternehmen wie Altona Mining oder Sierra Metals helfen. Sierra Metals - http://www.rohstoff-tv.net/c/c,search/?v=297810 - Flaggschiffprojekt ist die Yauricocha-Polymetall-Mine in Peru. Mit rund 80 Millionen Pfund Zink jährlich wird dort gerechnet. Auch Kupfer, Blei, Silber und Gold liefert die Mine. Zu 100 Prozent besitzt Sierra Metals zudem die Minen Bolivar und Cusi in Chihuahua.

Altona Mining - https://www.commodity-tv.net/c/search_adv/?v=298035, bekannt durch sein großes Cloncurry-Kupferprojekt in Australien, verkündetet gerade die Gründung eines neuen großen Kupferproduktionsunternehmens zusammen mit CMMC. Dabei werden Altona-Aktionäre mit Aktien von CMMC zu einem Umtauschverhältnis von einer Altona-Aktie zu je 0,09 abgefunden. Da der Kaufpreis mehr als 40 Prozent höher liegt als der Schlusskurs der Altona-Aktien, haben Altona-Aktionäre schon jetzt einen Vorteil. Die Zusammenarbeit werde, so Managing Director Dr. Alistair Cowden von Altona, von Vorteil für die Entwicklung des Cloncurry-Kupferprojekt und auch die Aktionäre von Altona sein. Auch Cowden setzt auf die gestiegenen Kupferpreise und die drohenden und somit preistreibenden Defizite am Kupfermarkt.

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