Die stark steigende Zahl an Neuzulassungen von Elektrofahrzeugen seit 2020 hat erhebliche Auswirkungen auf die weltweite Nachfrage nach Batteriemetallen, die für die Herstellung von entsprechenden Akkus, die Verkabelung und Schaltelementen unabdingbar sind. Denn Elektrofahrzeuge benötigen im Vergleich zu Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren deutlich mehr und teilweise andere Rohstoffe, insbesondere für die Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien und die elektrische Infrastruktur. Dadurch hat sich in den vergangenen Jahren ein dynamischer Rohstoffmarkt entwickelt, der vor allem Metalle wie Lithium, Nickel, Kobalt, Kupfer und Zinn betrifft.
Doch die Entwicklung der Nachfrage nach benötigten Metallen für Akkus (nicht nur für Elektrofahrzeuge!), Verbindungen und Schaltelementen beschleunigt sich weitaus schneller, als das Angebot durch die Erweiterung bestehender oder die Etablierung neuer Minen erhöht werden kann.
Die International Energy Agency (IEA), geht davon aus, dass die Industrie bis 2030 50 weitere Lithiumminen, 60 weitere Nickelminen und 17 weitere Kobaltminen in Betrieb bringen muss, um die globalen Netto-Kohlenstoffemissionsziele zu erreichen. Führende Autobauer haben dies mittlerweile erkannt und sicherten sich neben Abnahmeverträgen immer öfter auch direkte Beteiligungen an Minen. Es herrscht eine regelrechte Panik in den Führungsetagen großer Autobauer (nicht nur wegen ausbleibender Chips), aber auch von Batterieherstellern, sich ausreichend große Mengen an den benötigten Metallen zu sichern – und das möglichst aus Quellen, die nicht nur billig sind, sondern vor allem auch einen möglichst niedrigen CO2-Fußabdruck aufweisen.
Für Investoren bietet sich daher gerade jetzt eine exzellente Einstiegschance in die Welt der Batteriemetalle, wie wir im Folgenden genau darlegen werden.