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Edelmetall Report 2025/11 - Update

Gold kennt weiterhin keine Grenzen. In unserer ersten Ausgabe des Edelmetallreports 2024, sprachen wir im April 2024 davon, dass Gold einen neuen Rekordwert um 2.200 US$ je Unze erreichte, der ein Jahr zuvor noch völlig undenkbar war. Ein gutes halbes Jahr später zum Update des Edelmetallreports 2024 stand der Goldpreis nochmals um fast 20% höher bei mehr als 2.600 US$ je Unze und gegen Ende März 2025, als der Edelmetallreport 2025 erschien, hatte Gold die Marke von 3.100 US$ je Unze überschritten. Doch damit nicht genug. Der Goldpreis stieg weiter auf mehr als 4.350 US$ im Oktober 2025 und erreichte zuvor beinahe täglich neue Allzeithochs (allein 13-mal im dritten Quartal 2025).

Aktuell befindet sich der Goldpreis in einer Seitwärtsphase, doch wie lange noch? Viele große Banken und Investmenthäuser erhöhten jüngst ihre Goldpreisprognosen. So etwa JP Morgan, die nun einen Goldpreis von 6.000 US$ je Unze bis 2029 erwarten. Einen Schritt weiter ging jüngst JP Morgan Chef Jamie Dimon, der meinte, dass der Goldpreis im aktuellen Umfeld auch auf 5.000 oder gar 10.000 US$ steigen könnte.

Bei Silber gilt im Prinzip das Gleiche wie bei Gold: Allzeithoch im Oktober 2025 markiert, doch weiterhin mit viel Luft nach oben. Doch im Vergleich zu Gold hat dies vor allem fundamentale Gründe, die bereits im siebten Jahr in Folge auf einer weitaus höheren Nachfrage nach Silber basieren, welche das Angebot nicht einmal annähernd decken kann. Nach neuesten Berechnungen des „Silver Institute“ herrschte am Silbermarkt in den Jahren 2019 bis 2025 ein kumuliertes Angebotsdefizit von rund 1.197 Millionen Unzen Silber. Zum Vergleich: 2024 wurden im gesamten Jahr 1.015 Millionen Unzen Silber gefördert bzw. recycelt. Ein Ende dieses Angebotsdefizits ist derweil nicht in Sicht, weswegen sich die Angebots-/Nachfrage-Schere nur durch einen höheren Preis auflösen lassen wird.

Platin wird fast ausschließlich in Katalysatoren von Dieselverbrennern eingesetzt, deren Produktion in den vergangenen Jahren jedoch stark rückläufig war, weswegen die Nachfrage nach Platin nachließ und den Platinpreis stark belastete. Dies führte dazu, dass einige Produzenten ihre Förderung drastisch zurückfuhren oder ganze Minen schlossen. 

Das größte Problem war zuletzt allerdings beim weltgrößten Platinförderer Südafrika zu suchen. Denn Südafrika kämpft seit Monaten mit wetterbedingten Betriebsstörungen, Stromausfällen und Wasserknappheit, was die Fördermengen gedrückt hat. Zugleich ist das Recycling von Platin zu niedrig, um das entstehende Angebotsdefizit auszugleichen, welches vor allem von einer steigenden Nachfrage aus dem Investmentsektor getrieben wird. Der World Platinum Investment Council geht deshalb für 2025 von einem deutlichen physischen Defizit aus. Der Preis hat bereits reagiert und ist entsprechend deutlich nach oben geschossen. 

Wie Platin wird auch Palladium zum Großteil in Katalysatoren von Verbrennern eingesetzt, Palladium allerdings in Benzinfahrzeugen. Auch hier ist die Förderung seit Jahren rückläufig, vor allem in Südafrika und Russland, wo geopolitische Spannungen und strukturelle Herausforderungen im Bergbau das Angebot immer weiter verknappen.

Sowohl bei Platin als auch bei Palladium ist in den kommenden Jahren auf jeden Fall mit einem weiteren Angebotseinbruch zu rechnen, da speziell südafrikanische Minen ihre Förderung nicht in dem gewohnten Maße aufrechterhalten werden können – weder preislich noch technisch und ganz unabhängig von steigenden Preisen.

Für Investoren bietet sich daher gerade jetzt eine exzellente Einstiegschance in die Welt der Edelmetalle.

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