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Uran Report 2022

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Nachdem der Uranpreis jahrelang unterhalb der Marke von 30 US$ je Pfund herumdümpelte, schoss dieser in den vergangenen Monaten nach oben und verzeichnete Anfang April mit 63,88 US$ ein vorläufiges Hoch. Dies wird jedoch nicht das Ende der Fahnenstange sein, denn die Renaissance der Kernenergie, die Uran als Brennstoff benötigt, hat gerade erst begonnen. Spätestens mit dem Beschluss der Europäischen Kommission Anfang 2022, Kernenergie und Erdgas ein "Klima-Siegel" zu verleihen, wird die Atomkraft auch in Europa wieder salonfähig. Beide wurden in die sogenannte Taxonomie-Verordnung aufgenommen, mit der Milliarden-Investitionen in grüne Energien angekurbelt werden sollen. Hinzukommt der Ukraine-Krieg, der eine Menge an Natururan (Kasachstan ist der größte Uran-Förderer weltweit) und angereichertem Uran (Russland reichert gut 45% der weltweiten Förderung an) vom Markt nehmen wird bzw. einige Länder dazu bewegt, ihr Uran nicht mehr aus Russland zu beziehen. Hinzu kommt die beginnende Elektrorevolution, die in Zukunft eine große Menge an zusätzlicher, CO2-freier Energie notwendig macht.

Doch nicht nur auf der Nachfrageseite hat sich in den vergangenen Monaten eine Menge getan. Das Angebot an Natururan wurde zuletzt immer weiter verknappt. So traten neue Player auf, die physisches Uran entweder als physisch hinterlegter Fonds aufkauften oder – wie im Falle des größten westlichen Produzenten Cameco – aus dem Spot-Markt ihre langjährigen Lieferverträge bedienten. In Summe entstand dadurch in den vergangenen 5 Jahren ein jährliches Angebotsdefizit zwischen 40 und 60 Millionen Pfund. Das bedeutet, dass beispielsweise 2021 rund 60 Millionen Pfund U3O8 weniger produziert als zugleich nachgefragt wurden. Entsprechend sind die Lagerbestände vieler Energieversorger (Utilities) erschöpft, sodass diese nun wieder an den Verhandlungstisch kommen und neue langfristige Lieferverträge abschließen müssen. Es ist anzunehmen, dass entsprechende Uranproduzenten als Untergrenze einen Preis von etwa 70 US$ je Pfund U3O8 ansetzen werden. Der oben beschriebene Mix aus einer starken Angebotsverknappung und einer stetig wachsenden Nachfrage sollte Argumentation genug dafür sein.

Dies eröffnet für interessierte Aktionäre natürlich weiterhin exzellente Chancen, am Uranmarkt zu partizipieren.

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