ChatGPT, Gemini, MidJourney, Alexa, Siri, vor kurzem noch Zukunftsmusik, heute selbstverständlich und zugleich unverzichtbar. Egal ob in den Bereichen Suchmaschine, Marketing, Übersetzung, SmartHome, Navigation, Bildung, Medizin, Verwaltung, Sicherheit, etc. – Künstliche Intelligenz (KI) überrollt alle Bereiche des täglichen Lebens, auch wenn dies nicht immer sofort erkennbar ist. Doch KI, das sind nicht nur flüssige Texte, schöne Bildchen und Lebenserleichterung par excellence! – KI ist zugleich auch ein riesiger Energiefresser. So wird sich der weltweite Energieverbrauch von KI laut der Internationalen Energieagentur (IEA) von entsprechenden KI-Rechenzentren aufgrund der dynamischen Entwicklung im KI-Bereich von 2 bis 3 Prozent des weltweiten Stromverbrauchs bis zum Jahr 2030 mindestens verdoppeln. In den USA werden KI-Anwendungen 2030 geschätzt 10 Prozent des gesamten US-Strombedarfs ausmachen. Dieser Trend wird sich durch den weltweiten KI-Boom und stetige Weiterentwicklungen entsprechender Anwendungen noch weiter verschärfen.
Laut heise.de werden für eine Textanfrage bei ChatGPT etwa 0,3 bis 2,9 Wattstunden verbraucht, wohingegen eine Google-Suche nur bis zu 0,3 Wattstunden an Energie verschlingt. Eine Textanfrage kann also bis zu zehnmal so viel Energie verbrauchen wie eine einfache Google-Suche. Für die Generierung von Bildern werden hingegen gleich vielfache Mengen von circa 0,01 bis 0,3 Kilowattstunden Energie benötigt. Etwa fünf Anfragen verbrauchen somit so viel Energie wie eine Tasse Kaffee zu kochen oder den Energieverbrauch eines Elektroautos für eine Strecke von 20 Metern zu decken.
Bei längeren Interaktionen und kontinuierlichen Gesprächen mit einem KI-Bot exponenziert sich der Stromverbrauch pro Anfrage, da der Chatverlauf gespeichert und der Kontext jeder Anfrage analysiert werden muss. Weiterhin verschlingt das Training der KI-Anwendung eine große Menge an Energie.
Doch nicht nur der erst am Anfang stehende KI-Boom lässt die benötigte stabile Energiemenge kontinuierlich steigen, auch die Massenelektrifizierung von Fahrzeugen sorgt schon jetzt für Schwierigkeiten bei der Aufrechterhaltung der Stromversorgung. Dabei spielt vor allem der Umstand eine Rolle, dass Energie stetig stabil (grundlastfähig) in ausreichender Menge zur Verfügung stehen muss, was durch regenerative Energieerzeugung mittels Wind und Solar häufig nicht gewährleistet wird (Stichworte: Dunkelflaute bzw. Hellbrise).
Diese eklatante Unterversorgung mit Uran eröffnet für interessierte Investoren exzellente Chancen, am Uranmarkt zu partizipieren. Einige interessante Anlagemöglichkeiten finden sich in diesem Report.